Das höchste Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde...

Damit das auch so bleibt, sollten wir auch unserem vierbeinigen Freund mal eine Gesundheitsanalyse und einen therapeutischen Check gönnen. Gerne stehe ich Ihnen auch mit meinem therapeutischen Rat beim Neukauf eines Pferdes zur Verfügung, bzw. helfe ihnen beim Aussuchen eines wirklich stimmigen Freizeit- oder Sportpartners - Pferd :)

Ich arbeite überwiegend in Vorarlberg, Tirol, dem Allgäu / Westallgäu und Oberschwaben. Fahre aber auch in ganz Bayern, Baden Württemberg, der Schweiz, Südtirol und generell auf Anfrage, durch ganz Europa zu Ihnen.

Wann ist es an der Zeit einen Pferdeosteotherapeuten/Pferdeosteopathen zu Hilfe zu holen?

 Sollte Ihr Pferd eine schlechte Kopf-/ Hals- oder Schweifhaltung haben, unrittig sein, nicht mehr taktrein und rhythmisch gehen, oder lahmen. Ihre Hilfengebung schlecht oder gar nicht annehmen, auf Zaumzeug, Sattel oder Geschirr empfindlich reagieren. Bei Schmerzanzeichen (Ohren anlegen, schnappen, Zähneknirschen, Rücken wegdrücken, Beine wegziehen etc.), einem Leistungstief, oder nach einem Unfall (z.B. festlegen in der Box, Koppelspielereien mit Folgen, oder sogar Sturz). Bei jeglichen Schmerzanzeichen, z.B. auch beim putzen. Bei muskulären Dysbalancen z.B. auch Stuten nach dem Abfohlen. Auch durch die veränderten Lebensumstände und den meist sportlichen Einsatz gibt es hier einige Störfelder, die unser Pferd krank machen können. Gönnen sie ihm einen Check um diese aufzudecken!

 

Was unterscheidet die Osteopathie Herangehensweise/Ausbildung von anderen Therapieangeboten?

Angebote gibt es viele - Chiropraktik, Physiotherapie... In meiner Arbeit liegt der Akzent klar auf der ganzheitlichen Befundung und integrierten Behandlung und komplexen Betrachtung der Zusammenhänge - des gesamten Pferdes. Es ist ein in sich geschlossener einmaliger Termin dessen Ergebnisse auch dokumentiert werden. Über Rückmeldungen freue ich mich sehr.

Für mich und meine Arbeit ist eine umfassende, strukturierte Untersuchung und Behandlung, an Erklärungen was ich mache, für den Besitzer, gekoppelt. Die "Hausaufgaben", die sich aus der jeweiligen Untersuchung ergeben sind ein Garant dafür, dass langfristig eine Prophylaxe besteht, oder eben je nach Befund auch Ursachen behoben werden. Dies gehört alles zu meiner Behandlungsweise. Die Behandlung ist ein komplexer Impuls der die Selbstheilung mit einbezieht und wird durch die Eigenübungen dann auch zurück in die Eigenregie gegeben. Gerne arbeite ich auch im Austausch mit ihrem Tierarzt, Hufschmied, Zahnarzt/Dentist.

Wichtig sind mir zufriedene Pferde und Besitzer – Dauerschleifen die Abhängigkeit erzeugen sind für mich keine Qualität.


Meine Abschlussprüfung zur Pferde Osteopathin habe ich im Juni 2004, nach 2jähriger Ausbildung am Deutschen Institut für Pferdeosteopathie (DIPO) in Dülmen, bestanden.

Meine Arbeit wird durch die Einblicke aus meiner physiotherapeutischen Praxis für Menschen sehr individuell und komplex. Gerne unterstütze und berate ich Sie auch mit meinem Wissen zum harmonisieren Ihres Zusammenspiels mit Ihrem Pferd. Der Einfluss der TCM und Kinesiologie findet sich u.a. via Akupressur und Moxibustion und auch via Soft-LaserTherapie, Surrogattests zur energetischen Balancierung und muskulären Harmonisierung sind auch hier erfolgreich im Einsatz.

Meine DIPO - Lehrer waren u.a. Prof. Dr. med. vet. Horst Wissdorf, Dr. med. vet. Dagmar Rühmens, Dr. med. vet. Helmut Ende, Dr. med. vet. Peter Stelzer, Beatrix Schulte-Wien, Stefan Stammer, Bärbel Kock u.v.m.

Im November 2006 absolvierte ich in der Westfälischen Reit- und Fahrschule in Münster den Lehrgang zur FN geprüften Pferdephysiotherapeutin, u.a. bei Rittmeister Martin Plewa.  

2009 habe ich bei Frau Dr.med.vet. F. Ormenloh die Seminare zur Pferdeakupressur besucht und bei Wilfried Gehrmann den Doppellongenkurs.

2010 ein Horsemanship Kurs nach Parelli auf dem Pferdhof Aufwind (therapeutisches und integratives Reiten im Westallgäu).

2016 habe ich bei Alexandra Jäger, einer Zahntechnikerin und Pferdedentistin einen Vortrag mit life Demonstration der äußeren Untersuchungsmethoden von Zahnproblemen, im Pferdehof Aufwind besucht. Die von Louis Pequin in Canada etablierte Behandlung auch von Pferden mit Wassergekühlten Instrumenten beherrschen inzw. einige wenige speziell weitergebildete Tierärzte und Dentisten in deutschsprachigen Raum. Ich kann jedem nur empfehlen, sein Pferd nur mit genau dieser Technik die Zähne behandeln zu lassen. Warum, erfahren sie gerne auf pers. Nachfrage. 

2017 habe ich selbst Natural Horsemanship Unterricht, bei Isabella Gerstmayr und ihren ausgebildeten Pferden, genommen. Und erneut einen Pequin Dentisten, diesmal Torsten Bockler, kennen gelernt. Er hat in einem sehr interessanten Vortrag Praxisbeispiele vorgestellt und diese auch gegenüber konventionell behandelten Pferden erklärt. Zusätzlich gab es ein life Demo der sehr einfachen äußeren Untersuchungen, -Sichere Tests - wann braucht es einen Dentisten? -

 

Ich befinde mich ständig in Weiterbildung zum Wohl Ihres Pferdes.  

DER RÜCKEN-CHECK für Ross und Reiter - Kutschfahrer - Aber warum ist gerade das oft der Durchbruch?

DER WEG ZUM EQUILIBRE - ZUR EQUIBALANCE

Biomechanisch ist es so, dass egal ob Mensch oder Pferd einen blockierten Muskel / Wirbel oder gar eine anatomische Schiefstellung haben, es sich immer in beide Richtungen auswirkt. So wie der Mensch ein verkürztes Bein haben kann, was wiederum zu einer Schiefhaltung seiner Wirbelsäule führt, oder z.B. eine durch den Arbeitsplatz oder einen Unfall bedingte Schonhaltung die nicht immer von selbst ganz zurück in die Balance geht - ist das ja auch beim Pferd! Eine Beinlängendifferenz führt bei ausbleibender Korrektur meist zu einer einseitigen Mehrbelastung vom Becken, also schiefer Druck der vom Becken des Reiters auf den Rücken des Pferdes drückt und somit häufige Probleme mit der Hilfengebung vom Becken und den Beinen. Beim Kutschfahrer sind es insb. Schiefstellungen seiner Hals- oder Brustwirbelsäule, die zu einer Armlängendifferenz führen und dann über die Fahrleinen / Zügel z.B. einen ständigen Fehlzug am Pferdemaul hervorrufen. Andersherum ist ein Pferd im Rücken blockiert schwingt dieser nicht mehr frei, Kopf und Schweif pendeln nicht mehr im natürlichen Rhythmus mit, der Schwung wird unkontrolliert, der Takt unrein und der Reiter oder Fahrer hat allerhand zu tun, wenn er dies von oben abfangen soll, oder von hinten kompensieren soll. Da das Pferd ja auf allen vieren geht und steht sind bei dortigen Blockaden oder Fehlstellungen, z.B. auch von alten Trittverletzungen, immer auch die darüber liegenden Muskeln zur Kompensation gefordert, also meistens auch der Rücken.

Im besten Fall treffen sich also zwei die sich gegenseitig ausgleichen. Leider ist es häufiger dass das nicht der Fall ist und dann stattdessen Probleme mit Biegung und Stellung oder ganz generell der Hilfengebung auftauchen. Oder das Pferd auch zunehmend taktunrein und sogar bis zur völligen Schwunglosigkeit geht. Im Turniersport also dringend korrekturbedürftig, um wieder volle Leistung bringen zu können. Im Freizeitsport aber genauso, da es einfacher ist ein gesundes / in sich lockeres Pferd zu reiten, als ein blockiertes.

Zusätzlich empfiehlt es sich selbst ergänzend mit in den Check einzubeziehen, um gesund und locker auf das Pferd einwirken zu können! Biomechanisch gesehen sollten sich also am Besten gleich Pferd und Reiter/Fahrer diesem RÜCKEN-CHECK unterziehen. Es gibt anschließend ein paar einfache individuelle Übungen die man selbstständig weitermachen kann um die Muskulatur und Gelenke langfristig wieder in Ihrer optimalen Stellung harmonisch zu balancieren.

Gerne biete ich ihnen auch eine individuelle SITZSCHULUNG an. Bei so einem Termin verbindet sich das Reiten/ Fahren - mit einer entsprechenden Analyse und Übungen die ihren Sitz für eine unabhängige Hilfengebung optimieren.

Ein losgelassener Sitz ist balanciert und mitschwingend. Er ist der Garant für die feine und unabhängige Hilfengebung durch Gewicht, Schenkel und Zügel. Jede Reitweise erstrebt eine von Außen kaum sichtbare, aber für das Pferd deutlich genug wahrnehmbare Hilfengebung. Hilfen sollten fein gegeben und je nach Bedarf verringert oder verstärkt werden. Von stärkern Hilfen soll man immer wieder zurück zu leichten und feinen finden, damit es zu keiner Abstumpfung kommt. Die Stärke von Hilfen ist Abhängig von der Empfindlichkeit, Rittigkeit und ihrem Zweck.

Vorbeugen ist besser als heilen!

Die Pferdeosteopathie Behandlung umschließt neben einem ausführlichen Befund auch die entsprechende Behandlung mit zugehöriger Therapieempfehlung, damit man selbstständig das Erreichen des Behandlungsziels unterstützen kann. Dauer ca. 60-90 min.

 

Neben der Untersuchung des Pferdes, einer Ganganalyse, wird auch eine Sattel- und Zaumzeugkontrolle vorgenommen. Zahn- und Hufinspektion gehören zum Gesamtbild mit dazu und ggf. wird eine Zusammenarbeit mit entsprechendem Fachpersonal empfohlen.

 

Das Ganze wird in einem Befund dokumentiert und ca. 6 Wochen nach dem Termin wird telefonisch noch mal Rücksprache gehalten um sicher zu stellen, das die Nachbehandlung reibungslos im Sinne von Pferd und Reiter verläuft.

 

Ich komme nach persönlicher telefonischer Absprache zu Ihnen in den Stall. So kann ich das Pferd in seiner gewohnten Umgebung sehen und Sie ersparen sich verfälschte Therapieergebnisse durch den ansonsten nötigen Heimtransport.

 

Nach einer Behandlung sollte sich das Pferd idealer weise mehrere Stunden ganz frei bewegen können (z.B. Koppel, oder Paddock). So kann es sich an eventuell neue Gelenkpositionen gut gewöhnen und der Körper kann im Sinne der Selbstheilung gut mitarbeiten.

 

Eigentlich selbstverständlich ist das Sie Ihr Pferd geputzt zum Termin vorstellen.

Gerne unterstütze ich Sie auch mit praktischen Tipps beim longieren (insb. Doppellongenarbeit), oder gebe Ihnen eine individuelle Sitzschulung und auch das zugehörige Übungsprogramm für eine harmonisch entspannte Hilfengebung und zugehörigen Sitz. Die "natürliche Schiefe" die sich sowohl beim Mensch, wie auch Pferd wieder findet ist nichts rigides, sondern ein, durch gezielten therapeutischen Einfluss, harmonisierbares Musekl(un)geleichgewicht. Also wenn Sie bisher davon ausgegangen sind, es sei völlig normal dass Ihr Pferd auf einer Hand schlechter an den Hilfen steht, bzw. geht, sollten wir dies wirklich gemeinsam durch eine individuelle Analyse und Übungen überprüfen.

Die Softlasertherapie wird von mir allgemein zur Entzündungshemmung, Schmerztherapie, Geweberegeneration, Zirkulationsverbesserung, Narbenentstörung und Akupunktur eingesetzt. Es ist eine nebenwirkungsfreie intensive Lichttherapie die der Biostimulation dient. Der Laser wirkt regenerierend und heilend bei Schmerzen, bei Störungen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen auch kissing spines, Sehnenentzündungen, Hufrehe, Hufrolle...), der Gefäße und der Zähne, bei frischen Wunden, oder auch Narben, bei Atemwegserkrankungen, Magen-Darmtraktstörungen, sowie Problemen der Entgiftungsorgane, des Stoffwechsels, des Immunsystem und der Haut. Über die Akupunktur bietet es des weiteren ein Spektrum bei psychischen und seelischen Störungen und Problemen bei der Fortpflanzung.

Der RÜCKEN-CHECK für Ross und Reiter - Kutschfahrer

Hier stellen sie sich beide auch noch bei der gewohnten Arbeit mit Ihrem Pferd vor! Longenarbeit, Langzügelarbeit, beim reiten, beim fahren. Anschließend wird jeder von Ihnen separat einem Rücken Check unterzogen. Das heißt neben der Haltungsanalyse auch Muskelkraft und -elastizität sowie insb. die Wirbelbeweglichkeit überprüft und korrigiert, auch nach Dorn - Therapie. Sie und Ihr Pferd bekommen ein paar gezielte Übungen für die Korrektur auch als Schnellkorrektur zum selbst machen!

Kennen sie schon das energetische Putzen? Lassen sie sich das nicht entgehen und gleich von mir zeigen! Es ist als erste Hilfe in der Stallapotheke ein wertvoller Schatz! Hilft z.B. zur schnelleren Regeneration nach Turnieren, längeren Hängerfahrten, beim lernen von neuen Trainingsimpulsen, bei einfachen Lahmheiten, Hufproblemen, Rückenproblemen und auch unkooperativen Pferden. Gleichen sie also Ihr Pferd selbst aus!